Insignia C

 
  • Erste Entwurfszeichnungen ….

  • .. in sportlicher Coupe Form

Kennzahlen

Inhalt Daten
Bauzeit vorr. ab 2025
Aufbauten 4-türige Schräghecklimousine / Kombi
Plattform STLA Medium (PSA)
Stückzahl
Bestellstart noch unbekannt
Produktionsstart unbekannt
Verkaufsstart erwartet für Anfang 2025
Facelift
Bestellschluß
Produktionseinstellung
Produktionsort Melfi (Itallien)

Historie

Dezember 2019: Der Opel Insignia C wird nach wie vor als Limousine und Sports Tourer vom Band laufen. Der Antriebs-Mix soll auch aus dem neuen 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner bestehen, den Opel derzeit (Stand Ende 2019) für die gesamte PSA-Gruppe entwickelt. Auch ein starke Zweiliter-Turbodiesel aus Frankreich ist zu erwarten. Zudem werden mindestens zwei Plug-in-Hybride das Angebot des Opel Insignia C bereichern, der weiterhin in Rüsselsheim gebaut werden wird.

Januar 2022: Erste Fotomontagen kommen zum Vorschein. Das Design des Opel Insignia C wird sicherlich das neue Markengesicht mit "Vizor" tragen. Ob der Grill dabei offen oder geschlossen wir beim aktuellen Mokka, Crossland und Grandland sein wird, bleibt noch offen. Die technische Basis bildet auf jeden Fall die EMP2-Plattform. Damit stehen auf einen Schlag 1,2- bis 2,0-Liter-Aggregate mit drei und vier Zylindern zur Verfügung - Diesel und Benziner sind gesetzt. Aber auch Plug-in-Hybride mit 225 oder 360 PS und rein elektrischen Reichweiten von bis zu rund 70 Kilometern finden sich sicherlich aus dem Konzernregal wieder.
Ob eine rein elektrische Zukunft beim Insignia C anstrebt wird bleibt offen. Die vollelektrische Version (wahrscheinlich mit einer Feststoffbatterie) wäre wohl auf der neuen STLA Large-Plattform zu realisieren und wird daher wahrscheinlich mit dem nächsten Grandland B kommen.

Juni 2022: Enttäuschung in Deutschland, Jubel in Italien. Stellantis den Insignia ab 2025 als rein elektrisches Modell nicht mehr in Deutschland, sondern im süditalienischen Melfi in einem ehemaligen Fiat-Werk bauen. Das Projekt trägt den Namen OV85. Auch das neue Elektro-Flaggschiff der Nobelmarke DS (Projektname D85) soll ab 2024 in Melfi gefertigt werden. Bei einem Treffen mit Gewerkschaftern am Traditionsstandort in Mirafiori bei Turin kündigt Stellantis-Vorstandschef Carlos Tavares an, dass Stellantis in Melfi künftig vier Modelle für drei Marken der Gruppe produzieren werde, die alle auf der mittelgroßen Plattform STLA Medium stehen werden. Alle mittelgroßen und kleinen Plattformen würden in Europa angesiedelt. Die beiden großen Plattformen STLA Large und STLA Frame werden aber in Nordamerika entwickelt. Bei der Vorstellung seines Langfristplans "Dare Forward 2030" hatte Tavares kürzlich angekündigt, jede Plattform sei auf eine Jahreskapazität von zwei Millionen Einheiten angelegt.
Damit wird der angekündigte Manta Nachfolger, der auf Basis der Manta eMod Studie zur Serienfertigung geplant war, als Insignia Nachfolger erscheinen.